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Grubengelände Littfeld-Burgholdinghausen

SauerlandRadring / Grubengelände Littfeld-Burgholdinghausen




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Alte Buchenbestände, Feuchtwiesen, sichtbare Relikte des Erzbergbaus sowie eine typische Pflanzenwelt, die das alte Grubengelände erobert hat, gehören zum Kulturlandschaftsbild dieses Naturschutzgebietes. Vor allem die Blei- und Zinkförderung in der Grube Viktoria hat u.a. zur Entstehung schwermetallhaltiger Halden geführt, auf denen sich nur wenige, besondere Tier- und Pflanzenarten ansiedeln.

Aufgrund des mindestens 1.000 Jahre andauernden Erzbergbaus haben sich auf metallhaltigen Böden eine Vielzahl von Lebensräumen gebildet, darunter für sogenannte schwermetallanzeigende Pflanzen wie Hallers Grasnelke und Hallers Leimkraut. Neben den vegetationsarmen trockenen Halden findet man auch feuchte Areale mit verschiedenen Amphibien und Reptilien.

Die Wanderwege durch das alte Grubengelände sind zwischen ca. 4,5 km (kurzer Rundweg) und 6,9 km (langer Rundweg) lang. Ausgangspunkt der Wanderung ist der Parkplatz am Altenberg auf dem Sattel zwischen den Ortschaften Müsen (ca. 1,8 km entfernt) und Littfeld (ca. 2,4 km entfernt).

Die Biologische Station Siegen-Wittgenstein bietet alljährlich in Kooperation mit dem Heimatverein Littfeld-Burgholdinghausen eine geführte exkursion auf den ehemaligen Grubengeländen an. Auf der Homepage der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein finden Sie den Flyer mit dem genauen Wanderwegverlauf und interessanten Informationen zum Naturschutzgebiet: Download des Flyers

Weitere fachkundliche Informationen zum Naturschutzgebiet gibt die Homepage "Naturschutzgebiete und Nationalpark Eifel in NRW"