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Reste der Rodenburg auf dem Rodenberg

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Die Überreste, der im 13. Jahrhundert erbauten Rodenburg (Höhenburg), befinden sich oberhalb des Hofes Althem.

Der Mendener Ritter Goswin, ein Lehnsträger des Erzbischofs von Köln, erteilte den Auftrag für die Errichtung dieser für damalige Verhältnisse strategisch wichtigen Burg. Von 1246 - 1248 ließ er sie auf eigene Kosten errichten. 1276 jedoch musste er das Kastell und die Vogtei Menden an den Erzbischof von Köln abtreten. Nachdem die Festung zwischenzeitlich in den Machtbereich der feindlichen Märker geriet, jedoch bald wieder eingelöst werden konnte, wurde sie 1301 definitiv vom Heer des Grafen von der Mark zerstört. Die spärlichen Fragmente der Ruine wurden mit der Zeit vom Wald bedeckt, so dass für viele Jahrhunderte die ehemalige Befestigungsanlage in Vergessenheit geriet. Erst im Jahre 1950 wurde sie von dem Mendener Rektor Robert Frese wieder entdeckt. Zusammen mit seinen Schülern hat er dann in den 50´er Jahren des letzten Jahrhunderts die Fragmente freigelegt.

Die Überreste der historischen Rodenburg auf dem Rodenberg sind zwar spärlich, dennoch ein wichtiges historisches Zeugnis der Zeit Ritter Goswins in Menden.

Die Burgruine ist durch den Wald in ca. 20 Minuten vom Stadtkern aus zu Fuß zu erreichen (Zugang über den Stadtwald).

Adresse

Kontakt: Stadt Menden

Neumarkt 5

58706 Menden

Telefon: 02373-9030

Fax: 02373-903386

stadt@menden.de

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