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Vogelschutzgebiet Hellwegbörde

SauerlandRadring / Vogelschutzgebiet Hellwegbörde




Orte Geseke Vogelschutzgebiet-hellwegboerde Wiesenweihe_bunzel_drueke




Orte Geseke Vogelschutzgebiet-hellwegboerde Wiesenweihe_weibchen_bunzel-drueke

In dem europäischen Vogelschutzgebiet Hellwegbörde leben eine Vielzahl typischer, heute aber seltener Vogelarten der offenen Landschaft

Die Radroute „Steine und Mehr“ führt durch das seit 2004 ausgewiesene europäische Vogelschutzgebiet.

Das Vogelschutzgebiet umfasst große Teile der Hellwegbörde von Unna im Westen bis Salzkotten im Osten. In dem fast 500 qkm großen Gebiet leben eine Vielzahl typischer, heute aber seltener Vogelarten der offenen Landschaft.

Sie finden international bedeutende Brutbestände der Wiesen- und Rohrweihen sowie des Wachtel-königs. Als Rast- und Durchzugs-quartier hat die Hellwegbörde eine besondere Bedeutung für den Mornell- und Goldregenpfeifer sowie für Rot- und Schwarzmilan und weitere bedrohte Arten.

Wiesenweihe:
Die Wiesenweihe ist ein mittelgroßer Greifvogel mit einer Körperlänge von 38-44 cm und einer Flügelspannweite von 102-116 cm. In Deutschland gibt es nur noch etwa 450 Brutpaare.

Die größten Probleme der Wiesenweihe sind die Veränderungen in der Landschaft. Ihre Nester haben sie in Wintergetreidefeldern und in Luzernen. Die Futtersuche wird durch die intensiv betriebene Landwirtschaft und die weitgehend verschwundenen Brachflächen immer schwerer. Fuchs und Wildschwein sind als natürliche Feinde eine Gefahr für das Überleben junger Wiesenweihen.

Frei zugänglich / immer geöffnet