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Warsteiner Grube David

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Von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in Warsteiner Gruben reichlich Erz gewonnen und verhüttet.Die Grube David förderte noch bis 1949. Heute erinnert eine Schautafel an diesen Ort.

Bereits die Bewohner der Kulturhöhlen am Bilsteinfelsen haben Eisenverarbeitung um etwa 600 v.Chr. betrieben. Ihre Eisenschmelzhütte lag etwa 200 Meter vor dem Bilsteinfelsen im Tal. Dort hat man unter einer dicken Humusschicht eine Schlackenhalde aufgedeckt. In der Nähe sind Öfen von einfachster Form gefunden worden. Das waren „Waldschmitten“ zur Herstellung von Eisen und Waffen, aber auch des ersten, für die spätere Entwicklung so wichtigen Werkzeuges: des Hammers.

Mit einer Belegschaft von bis zu 40 Mann und einer Jahresförderung zwischen 15.000 und 20.000 Tonnen erreichte die Grube David im 20. Jahrhundert die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Der Transport erfolgte zunächst per Achse zum Warsteiner Bahnhof, dann ab 1928 nach Bau der städtischen Industriebahn zum Hillenberg-Bahnhof. Dieser Transport wurde 1938 durch die Errichtung einer 1,5 km langen Transportseilbahn-Verbindung verbessert.Nach einer nur viermonatigen Pause bei Kriegsende 1945 wurde die Förderung noch weitergeführt, doch der folgende Strukturwandel im Hüttenwesen mit seiner Umstellung auf Auslandserze führte 1949 zur endgültigen Stilllegung der letzten Warsteiner Eisenerzgrube. Allerdings liegen noch mindestens 100.000 Tonnen Erz in der Erde, vermutlich handelt es sich sogar um ein Zehnfaches.

Adresse

Stadt Warstein

59581 Warstein

Telefon: 02902-810

post@warstein.de

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