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St.-Nikolaus-Kirche

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Turm der Nikolaus Kirche in Rüthen




Angestrahlte Nikolauskirche im Winter

Adresse

Am Markt

59602 Rüthen

Telefon: 02952 970699-0

buero@kath-kirche-ruethen.de

Homepage

Die katholische Pfarrkirche St. Nikolaus ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Rüthen.

Die Nikolauskirche mit ihrem romanischen Turm und seinem Barockhelm von 1700 ist eine typische westfälische Hallenkirche aus der Übergangszeit vom romanischen zum gotischen Stil. Erbaut wurde sie um 1300 und ist dem hl. Nikolaus geweiht, was auf eine umliegende mittelalterliche Kaufmannssiedlung hindeutet. Ihre eindrucksvolle Barockausstattung beruht überwiegend auf zeitgen. Stiftungen aus der Rüthener Bürgerschaft.

Das Gebäude ist eine kurze, zweijochige Hallenkirche mit einem kurzen Verbindungsjoch zum quadratischen Westturm. Sie wurde im dritten Viertel des 13. Jahrhunderts mit geschlämmtem Bruchstein errichtet. Der einjochige Chor mit 3/8-Schluss stammt aus der Zeit um 1300. Die Ostsakristei ist mit 1700 bezeichnet und wurde später aufgestockt. Das mit einem Barockhelm bekrönte Turmobergeschoss wurde 1712 aufgesetzt. Die Kirche hat einen schiefwinkligen Grundriss. Die Mittelschiffjoche haben annähernd quadratische Form. Das östliche Joch ist mit kreuzförmigen Pfeilern mit Halbsäulenvorlagen und stilisierten Blattwerkkapitellen ausgestattet. Im Westen befinden sich starke Rundpfeiler und zur Turmhalle hin Bündelpfeiler. In den Seitenschiffen sind vermauerte Wandapsiden zu sehen. Die ursprünglichen Gewölbe des Mittelschiffes wurden 1833 entfernt und später durch Gratgewölbe ersetzt. In den Seitenschiffen tragen abgefangene Dienste einhüftige Stichkappengewölbe. Die Wände im Schiff werden durch rundbogige Fenster gegliedert, die im Turm mit spitzbogigen. Der Chor wurde mit ein- und zweiteiligen Maßwerkfenstern ausgestattet. Am frühgotischen Turmportal wurden die Säulchen erneuert. Das Südportal mit Sprenggiebel und Figurennische ist mit 1712 bezeichnet. Auf der Nordseite des Turmes tritt eine Spindeltreppe nach außen hervor. Die zum Teil ungenutzten Bündelpfeiler zwischen Halle und Turm deuten auf eine begonnene und nicht weitergeführte hochgotische Umbaumaßnahme hin.

Die Orgel wurde vermutlich 1756 von Adolph Cappelmann aus Geseke aufgestellt. Umgebaut wurde sie 1875 durch August Randebrock. Ein Neubau wurde 1936 von Anton Veith unter Verwendung des alten Pfeifenbestandes vorgenommen. Siegfried Bauer renovierte 1999 umfänglich. Der alte Faltenbalg wurde wieder aktiviert, neue Schleifladen wurden eingebaut. Neun Register von Randebrock und Veith wurden erhalten. Der seitliche Spielschrank wurde erneuert und die Empore abgesenkt um eine bessere Abstrahlung zu erreichen. Die Orgel wurde 2002 durch Raucheinwirkung beschädigt und danach wieder instand gesetzt.

Preise:

Frei zugänglich / immer geöffnet